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Zweiter Anlauf für Symetis
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Börse

Zweiter Anlauf für Symetis

20.03.2017 - Der Schweizer TAVI-Hersteller Symetis plant den Schritt an die Pariser Börse. Der Angebotspreis je Aktie liegt zwischen 26 und 32 Euro.

Nachdem Symetis den geplanten Gang an die SIX Swiss Exchange Ende 2015 annulliert hat, startet das Schweizer Medizintechnik-Unternehmen derzeit einen zweiten Anlauf an der Pariser Euronext. Ziel sei eine Kapitalerhöhung von 55,8 Mio. Euro, die bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoptionen bis auf einen Höchstbetrag von 64,1 Mio. Euro erhöht werden kann. Die Preisspanne für die Aktien liegt zwischen 26 bis 32 Euro. Der geplante Börsengang soll Symetis die finanziellen Mittel bereitstellen, um die Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte zu beschleunigen, den Bau einer Fertigungsanlage in Europa zu unterstützen sowie weitere Technologielizenzen zu erwerben.

Symetis versucht, seine Präsenz auf dem globalen Markt für Herzklappenersatzlösungen auszubauen. Erste Grundsteine für eine erfolgreiche Expandierung legte das Schweizer Unternehmen bereits im Februar dieses Jahres mit der Akquisition des US-amerikanisch-deutschen Herzklappen-Spezialisten Middle Peak Medical. Symetis erweiterte damit sein Portfolio erstmals vom Bereich des kathetergestützten Aortenklappenersatzes (TAVI) in das komplexere Segment der Reparatur und des Austausches von Mitralklappen. Bisher sind die Produkte von Middle Peak noch in keinem Land für den Verkauf zugelassen.

Symetis verzeichnet seit der ersten Produkteinführung 2012 ein jährliches Umsatzwachstum von 55% und konnte im vergangenen Jahr 35,3 Mio. Euro erzielen. 70% seiner Produkte und Implantationssysteme verkauft das Unternehmen in der DACH-Region.

© medtech-zwo.de/hm

http://www.medtech-zwo.de/aktuelles/nachrichten/2017-01/zweiter-anlauf-fuer-symetis.html

Generika

25.04.2017 Fresenius Kabi hat Ende April gleich zweifach zugeschlagen: Für rund 4,4 Mrd. Euro will das Unternehmen den auf Generika spezialisierten US-Konzern Akorn sowie die Biosimilar-Sparte von Merck übernehmen.

Augenheilkunde

19.04.2017 Der Spezialist für Bildgebung und diagnostische Geräte in der Augenheilkunde, Heidelberg Engineering, hat die britische Medisoft Ltd. gekauft. Der Preis wurde nicht genannt.

E-Health

18.04.2017 Das E-Health Start-up Dipat aus Berlin erhält 2 Mio. Euro im Rahmen einer Serie A-Finanzierungsrunde. Mit dem frischen Kapital steht zunächst ein Umzug nach Leipzig an.

Telemedizin

11.04.2017 Das US-Unternehmen Biotelemetry hat Anfang April angekündigt, die Schweizer Lifewatch AG für 260 CHF zu übernehmen – ein Angebot, welches das des ebenfalls interessierten Klinik- und Hotelunternehmens Aevis Victoria klar ausstach.

Gesundheitswirtschaft

11.04.2017 Zwei Schweizer Medizinprodukte- und Diagnostikverbände haben Anfang April eine neue Fachgruppe gegründet. Sie wollen die NOSO-Strategie des Bundes zur Bekämpfung von Krankenhaus-Infektionen unterstützen.

Interessenverband

10.04.2017 In seinem Jahresbericht 2016/17 fasst der Branchenverband BVMed aktuelle gesundheitspolitische Themen der Medizintechnikbranche zusammen und plädiert dafür, Erstattungs- und Bewertungssysteme an die Dynamik der Technologien anzupassen.

Regulierung

06.04.2017 Das Europäische Parlament hat in zweiter Lesung die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation - MDR) verabschiedet. Nach mehr als vier Jahren Verhandlungen tritt das neue Regelwerk damit spätestens im Juli dieses Jahres in Kraft.

Finanzen

04.04.2017 Seit Anfang April hat der Gesundheits-IT-Experte i-Solutions Health GmbH einen neuen Mehrheitsgesellschafter. Aruba Holding übernimmt 75,1% der Firmenanteile von Radiomed.

Allianzen

03.04.2017 Die B. Braun AG und der niederländische Philips-Konzern habe Anfang April eine gemeinsame Allianz bekannt gegeben. Mit dem Xperius-Ultraschallsystem bringen sie außerdem ihr erstes gemeinsames Produkt auf den Markt.

Akquisitionen

31.03.2017 Kurz vor Abschluss von Symetis’ IPO an der Pariser Euronext hat Boston Scientific zugeschlagen und Ende März den Schweizer Aortenklappen-Spezialisten für 404 Mio. Euro (435 Mio. US-Dollar) in bar gekauft.

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