Es könnte als Warnschuss für die Konkurrenz verstanden werden, wenn die Schweizer Lonza mit ihren sehr guten Geschäftszahlen zugleich betont, sich noch stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren zu wollen. Zudem wird in der Schweiz mit etwas Sorge gesehen, dass das Unternehmen die zukünftigen strategischen Investitionen nur noch im Ausland plant. Vielleicht rutscht deshalb – trotz guter Bilanz – der Kurs um einige Franken nach unten.

Mit rund 480 Mio. Euro investiert die Ravensburger Vetter Pharma in einen neuen Standort in Saarlouis. Auf dem früheren Gelände eines Autobauers soll bis 2031 eine hochmoderne Produktionsstätte für injizierbare Arzneimittel entstehen. Dies gebe Perspektiven für bis zu 2.000 Arbeitsplätze und gilt laut Landespolitik als Signal für den Strukturwandel im Saarland.

Mit AlphaGenome hatte Google DeepMind bereits vor einigen Monaten ein KI-Modell vorgestellt, das die Auswirkungen kleiner DNA-Veränderungen auf molekulare Prozesse vorhersagen kann. Nun liegt die wissenschaftliche Einordnung auf höchstem Niveau vor: Ende Januar 2026 veröffentlichte das AlphaGenome-Team um Ziga Avsec und Pushmeet Kohli die Ergebnisse in Nature. Der Fachartikel markiert einen klaren Fortschritt und macht erstmals transparent, was gegenüber früheren Ansätzen neu hinzugekommen ist.

Zehn Verbände aus der digitalen Gesundheitswirtschaft üben Kritik an der novellierten DiGA-Verordnung. Statt zu einer besseren Versorgung führe sie aufgrund der neuen Pflicht zu zusätzlichen Dokumentationen und Berichten zu einer noch stärkeren Belastung aller Beteiligten und zu mehr statt weniger Bürokratie.

Mit einer anfänglichen Investitionssumme von rund 480 Mio. Euro hat die Ravensburger Vetter Pharma ihre Standorterweiterungsplanung in Saarloius, Saarland, nun konkretisiert. Der ehemalige Automobilstandort soll bis 2031 umgerüstet werden und einmal bis zu 2.000 Mitarbeiter im Contract Development und Manufacturing beschäftigen.

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher ein KI-Modell entwickelt, mit dem sie die Bewegungsabläufe bei Patienten mit Hüftgelenksarthrose untersuchen können. Ziel ist es, vorherzusagen, wie gut die Patienten nach der Operation wieder gehen können, und aus diesen Informationen passgenaue Behandlungsmöglichkeiten abzuleiten.

Positive Signale aus einer Partnerschaft mit Takeda lassen bei Heidelberg Pharma den Rückschlag aus einem nicht wie geplant erhaltenen Meilenstein von Telix etwas in den Hintergrund treten. Dennoch ist das Unternehmen kräftig durchgeschüttelt worden und hofft nun auf ruhigere Gewässer, um die klinische Entwicklung konzentriert voranbringen zu können.

Roche berichtet positive Geschäftszahlen für 2025. Der Umsatz steigt währungsbereinigt um 7% auf 61,5 Mrd. CHF und um 13% beim Gewinn. Mit vielen eigenen, aber auch zugekauften Innovationen in Pharma und Diagnostik können Patentabläufe kompensiert und neue Felder beschritten werden. Die späte Pipeline ist sehr gut gefüllt, mehrere Zulassungen stehen in Aussicht.

Roche hat 2025 ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Basler Konzern steigerte seine Verkäufe währungsbereinigt um 7 Prozent auf 61,5 Mrd. CHF und legte beim Kernbetriebsgewinn sogar um 13 Prozent zu. Für viele Beobachter ist das mehr als nur ein solides Jahresergebnis.