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125 Mio. US-Dollar zahlt Novartis für die Brain-Delivery-Plattform von Sironax. Nach einem Deal mit SciNeuro und dem Zugang zu weiteren Shuttle-Technologien entsteht bei dem Schweizer Pharmakonzern ein breites Instrumentarium, um Wirkstoffe ins Gehirn zu bringen.

1986 von den Brüdern Andreas und Thomas Strüngmann gegründet, gehört Hexal heute zu Sandoz. Zum 40. Firmenjubiläum verweist das Unternehmen auf seine deutschen Produktionsstandorte und die Bedeutung von Generika und Biosimilars für die Arzneimittelversorgung. Für Sandoz gibt es viele Gründe zum Feiern in diesem Jahr, doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Das Biosimilar-Geschäft wird global immer stärker umkämpft.

Novartis muss einen weiteren Rückschlag in seiner Pipeline verkraften: Der AOC-Kandidat del-desiran hat in der Phase III-Studie HARBOR bei Myotoner Dystrophie Typ 1 (DM1) den primären Endpunkt verfehlt. Eine statistisch signifikante Verbesserung der Handfunktion gegenüber Placebo wurde nicht erreicht.

Novartis hat nach drei Todesfällen acht klinische Studien mit seiner CAR-T-Therapie Rap-Cel bei Autoimmun- und neurologischen Erkrankungen vorübergehend gestoppt. Im Zentrum steht eine schwere Immunreaktion, die als bekanntes Risiko der CAR-T-Technologie gilt. Der Fall zeigt die Kehrseite eines Ansatzes, der gerade als möglicher Paradigmenwechsel bei schweren Autoimmunerkrankungen gilt.

Roche baut die Produktionskapazitäten in den USA weiter aus. Die US-Tochter Genentech will rund 750 Mio. US-Dollar in eine neue Produktionsanlage in Oregon stecken. Lokale Beobachter freuen sich über die neuen „echten“ Jobs.

Die Schweizer Biotech-Firma Vaderis Therapeutics hat eine Serie B-Finanzierung über 152 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Das Kapital soll den Start der globalen Phase III-Studie HEROIC mit Engasertib ermöglichen, das gegen die hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (Morbus Osler) wirkt.

Novartis kauft die britische Myricx Bio für bis zu 1,5 Mrd. US-Dollar als einen nächsten Baustein der ADC-Offensive. Eine hohe Upfrontzahlung von über 1 Mrd. US-Dollar für eine erst in der Präklinik stehende Technologieplattform erscheint bei aktuell gemischten ADC-Ergebnissen anderer Pharmafirmen aus der späteren Klinik jedoch als relativ gewagt.

Kleine und große Nachrichten erhalten in der Kurzübersicht auf transkript.de genau den gleichen Platz, nämlich ungefähr 400 Zeichen. Oft liegt es ja im Auge des Betrachters oder gar des Betroffenen, welche dieser Meldungen als besonders eingestuft wird. Es war eine ganze Menge los im Juni, trotz Hitze.

Der Schweizer Pharmakonzern Roche baut sein Engagement im Bereich des gezielten Proteinabbaus (Degrader-Technologie) weiter aus. Für bis zu 2,3 Mrd. US-Dollar sichert sich das Unternehmen die Rechte an dem BTK-Degrader Bexobrutideg (NX-5948) von Nurix Therapeutics. Das Präparat soll zunächst bei B-Zell-Malignomen entwickelt werden, könnte perspektivisch aber auch bei Autoimmun- und neurologischen Erkrankungen zum Einsatz kommen.

Die Basler Nuclidium AG erhält einen Nachschlag zu ihrer laufenden Serie B-Finanzierungsrunde und kann diese damit auf insgesamt rund 115 Mio. Euro ausweiten. Das Theranostik-Unternehmen nutzt Kupfer-Isotope sowohl für die diagnostische Bildgebung als auch die Therapie.